Von Bernd Kohler Weil am Rhein. Noch herrscht Sommerpause im Rollhockey, doch sind innerhalb der Nationalliga A-Mannschaft des RSV Weil einige wenige, aber wichtige Entscheidungen gefallen: Cheftrainer beim Schweizer Vizemeister bleibt für eine weitere Saison Enzo Lain. Auch der bisheriger Co-Trainer Samuel Wenger steht weiter zur Verfügung und zählt ebenso zum Spielerkader wie Sirak Abraha, der nach fast einjähriger Pause wieder ins Training einsteigt. Auch Placido Davi macht als Konditionstrainer weiter. Als bisher einziger Abgang steht Ferran Guimerà Ferrer fest. Der 25jährige, der sich in der vergangenen Saison als echte Verstärkung und Torjäger erwies, hat den RSV in Richtung Montreux verlassen. Grund für den Weggang sind vor allem berufliche Gründe, zumal der spielstarke Spanier als Industrie-Designer in der Grenzecke nicht Fuß fassen konnte. Für seine Freundin hat der neue Klub offensichtlich bereits eine Arbeitsstelle gefunden.

Personell deutet vieles darauf hin, dass der RSV Weil wie in der vergangenen Saison in den „Strichkampf“ verwickelt wird, denn mit Jorge Novoa Villamil fehlt dem RSV in der Vorrunde ein weiterer Torjäger. Der Spanier absolviert ein Auslandssemester in Italien und fehlt bis Dezember. Auch Mannschaftskapitän Marc Werner muss wegen seiner Ausbildung zum Bankkaufmann sportlich kürzer treten. Die Qualifikation in Vor- und Rückrunde bestreiten wieder zehn Mannschaften. Abgestiegen aus der Nationalliga A ist der SC Thunerstern. Neu im Schweizer Oberhaus ist der RHC Vordemwald, der RHC Wimmis verhinderte den Sturz in die Nationalliga B durch seinen Sieg in der Auf-/Abstiegsrunde vor Vordemwald. Der neue Spielplan für die Qualifikationsrunde wird Ende August veröffentlicht. Fest steht bereits mit Nationalliga B-Vertreter RHC Bern der erste Gegner des RSV Weil im Schweizer Cup am 4. Oktober.