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Sa, 07. Mär 2015 17:30 Uhr
NLA Qualifikation, Saison 2014/15
RSV Weil : Genève RHC
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Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung. (23.02.2015)

Mit blauem Auge davon gekommen

Weiler Rollhockey-Team siegt nach Verlängerung in Wimmis.

ROLLHOCKEY Nationalliga A, Schweiz: RHC Wimmis – RSV Weil 2:3 n.V. (2:1, 2:2) (sha). "Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen", war sich der Weiler Torhüter Daniel Dietrich nach dem Verlängerungssieg seines Teams in Wimmis bewusst. Dass der RSV überhaupt noch um die zwei Punkte in der Zusatzspielzeit kämpfen durfte, stellte erst Jorge Villamil Novoas Ausgleichstreffer 22 Sekunden vor dem Ende sicher.

Schon die Anreise gestaltete sich ob eines Staus auf der Autobahn schwierig. Resultat: Der RSV-Tross brauchte am Ende doppelt so lange für die Strecke. Erst kurz vor sechs standen die Spieler in der Halle und musste auf ein geordnetes Aufwärmprogramm verzichten, da der Beginn der Partie nur um eine viertel Stunde auf Viertel nach sechs Uhr verlegt wurde. "Die Wirren vor Spielbeginn sind jedoch nur eine kleine Ausrede", stellte Dietrich fest, der seinem Team insgesamt "eine biedere Leistung" attestierte.

Der Druck auf das gegnerische Tor habe in den meisten Situationen gefehlt. "Was man uns aber zugutehalten muss: Nach einem Start, der schlechter nicht hätte laufen können, haben wir uns stabilisiert und in die Partie zurück gefunden."

Max Bross erzielt goldenes Tor in der Verlängerung

Nach frühen Treffern von Simon Brand und Wimmis-Kapitän Dominic Wirth, der einen direkten Freistoß nach einem Foul von Sascha Wörner in der gegnerischen Hälfte verwandelte, war es Novoa, der für den 1:2-Anschluss sorgte (11.).

"Trotzdem war es insgesamt eine schwache erste Hälfte von uns", befand auch Coach Enzo Lain, der aber eine "kleine Steigerung in Hälfte zwei" feststellte. Chancen ergaben sich nun für beide Seiten, wobei der RSV die vielleicht dicksten durch Novoa (Penalty) und Wörner (direkter Freistoß) vergab. So mussten die Gäste bis in die Schlusssekunden hinein zittern. Dann zimmerte Novoa den Ball aus spitzem Winkel ins Tor (50.).

Max Bross sicherte mit seinem Tor kurz vor Ende der ersten Verlängerung nicht nur die zwei Punkte, sondern auch Platz fünf vor dem punktgleichen RC Biasca. Platz vier ist für den RSV nach Anerkennung des Einspruchs von Montreux gegen den Abzug von sechs Punkten nicht mehr drin. "Wichtig ist nun, dass wir Platz fünf halten und einem Duell gegen die drei besten Teams der Liga in Playoff-Runde eins entgehen", befand Dietrich.

Tore: 1:0 Simon Brand (3.), 2:0 Wirth (3./direkter Freistoß), 2:1, 2:2 beide Novoa (12., 50.), 2:3 Bross (55.).

 

 Nachwuchs gesucht!

 

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Weiler Zeitung. (23.02.2015)

Glückliches Ende eines turbulenten Tages

Max Bross erzielt in Wimmis   den entscheidenden Treffer in der Verlängerung.   Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Max Bross erzielt in Wimmis den entscheidenden Treffer in der Verlängerung. Foto: Mirko Bähr

Von Bernd Kohler Wimmis. Ein recht turbulenter Samstag endete für den RSV Weil mit einem Happy-End: Mit 3:2 (1:1) bezwang man den RHC Wimmis in der Verlängerung und verbesserten sich zwei Spieltage vor Abschluss der Quali-Runde auf Platz fünf. Das Weiler Dilemma begann schon auf der Autobahn: Stau von Pratteln bis Bern, Ankunft in Wimmis zehn Minuten vor Spielbeginn. Raus aus dem Bus, rein in die Sportkluft und mit zehn Minuten Verspätung kalt aufs Spielfeld. Das RSV-Team hatte sich da kaum richtig positioniert, da lag es schon 0:2 im Rückstand. In der dritten Spielminute hatten Simon Brand und Dominic Wirth die Gastgeber mit Treffern innerhalb sechs (!) Sekunden in Führung gebracht. Kalt erwischt, heißt das in der Sportlersprache.

Und hätte Torhüter Daniel Dietrich danach nicht seine ganze Klasse gezeigt, der RSV wäre höher in Rückstand geraten. Aber an Dietrichs starker Vorstellung richteten sich seine Vorderleute auf, erzwangen mehr Spielanteile und den Anschlusstreffer: Nach einem Querpass von Samuel Wenger überwand Jorge Villamil RHC-Keeper Stefan Dubach. In einer von den Spielanteilen her ausgeglichenen zweiten Halbzeit hielt Wimmis den knappen Vorsprung. Zwölf Sekunden fehlten den Oberländern zum Sieg und wichtigen drei Punkten. Aber der Gast hatte an diesem bis dahin tristen Samstag dann doch noch das Glück des Tüchtigen, denn Villamil rettete mit dem 2:2-Ausgleich nach einer sehenswerten Ballstafette die Gäste in die Verlängerung. Hier sicherte nach fünf Minuten Max Bross gegen ausgepowerte Hausherren mit dem 3:2 seinem Team zwei Punkte.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 24. Februar 2015 )