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Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung. (19.05.2014)

Erneut knappe Niederlage im Finale

RSV Weil unterliegt dem Genfer RHC auch im Endspiel des Schweizer Rollhockeypokals mit 1:2.

Erzielte den Weiler Ehrentreffer im Pokalfinale: Jorge Villamil Novoa (rechts), der hier am Genfer Torhüter scheitert. Foto: Jochen Dippel

ROLLHOCKEY. Der Genfer RHC und der RSV Weil sind in dieser Saison die beiden besten Rollhockeymannschaften in der Schweizer Nationalliga A. Eine Woche nachdem sich die beiden Teams eine überaus spannende dritte Finalpartie um die Meisterschaft geliefert hatten, in der sich die Genfer zu Hause in der Verlängerung knapp mit 2:1 durchgesetzt hatten, trafen sie am Sonntagabend im Endspiel des "Final-Four-Turniers" um den Pokal in der Eidgenossenschaft erneut aufeinander. Und wiederum hatten die Genfer mit 2:1 (1:0) das bessere Ende für sich. Dabei waren die Weiler hochmotiviert in die Partie gegangen. Schließlich wollten sie sich unbedingt für die unglückliche Niederlage per "Golden Goal" revanchieren und damit eine ohnehin herausragende Runde krönen. "Von der Einstellung her wird es gegen Genf leichter als gegen Montreux", hatte RSV-Routinier Samuel Wenger prophezeit und erneut mit einer "ganz engen Auseinandersetzung" gerechnet, wie in allen fünf Partien dieser Saison zuvor. Entscheidend würden neben der Motivation und der Tagesform auch die körperliche Fitness sein. "Denn beide Mannschaften haben die mit Abstand meisten Spiele in den Knochen."

Er sollte recht behalten. Denn erneut waren die Weiler den Genfern, die damit das "Double" holten, ebenbürtig. In der zweiten Hälfte hatten die Weiler sogar die besseren Chancen, scheiterten jedoch immer wieder am starken Torhüter Sebastian Sanchez e Silva. Selbst einen Penalty brachte Jorge Villamil Novoa beim Stand von 0:1 nach der Pause nicht am Keeper vorbei. Und die folgende zweiminütige Überzahl blieb ebenfalls ungenutzt. Kein Wunder, dass die Enttäuschung beim RSV hernach große war. "Von allen Spielen war dieses wohl jenes, in dem wir am ehesten einen Titel hätten gewinnen können", resümierte Sammy Wenger. "Es hat wirklich sehr wenig dazu gefehlt.

Für die Genfer Führung hatte Federico Garcia Mendez gesorgt, als ihm ein Pass präzise in den Lauf gespielt wurde. Jorge Villamil Novoa gelang nach dem Wechsel mit einem halbhohen Schuss von links ins rechte Toreck zwar der Ausgleich. Doch traf der Portugiese Timothe Riotton nur zwei Minuten später mit einer Direktabnahme nach einem Bully im Weiler Strafraum zur erneuten Genfer Führung. Auch als die Weiler am Ende ihren starken Torhüter Daniel Dietrich zugunsten eines fünften Feldspielers ersetzten, reichte es nicht mehr zum Ausgleich.

Für das Endspiel hatten sich die Genfer im Halbfinale am Samstag mit einem 5:4-Erfolg gegen Gastgeber RHC Diessbach qualifiziert, während die Weiler den Montreux HC mit 4:1 (1:1) ausschalteten. Indes hatte der RSV erhebliche Mühe, erläuterte Wenger, um "in die Partie zu finden und den nötigen Druck aufzubauen". Dies gelang den Weilern erst in der zweiten Hälfte, als sie das Tempo erhöhten. Zuvor hatte Wenger die Weiler mit 1:0 in Führung geschossen, als der Torhüter von Montreux zwar seinen Schlenzer vom Penaltypunkt abwehren konnte, aber beim Nachschuss chancenlos war. Indes glich Montreux per Penalty nach Foul von Wenger noch vor der Pause aus. Nach dem Wechsel gelang Max Bross nach feiner Vorarbeit von Villamil Novoa die erneute Führung, die der Spanier danach mit einem Doppelpack ausbaute. Zunächst im Nachschuss nach einem direkten Freistoß und kurz vor Ende erneut nach einem von Ferran Guimera geschossenen Penalty, den der Keeper parierte.

RSV Weil – Genfer RHC 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Mendez (7.), 1:1 Villamil Novoa (40.), 1:2 Riotton (42.).

RSV Weil – Montreux HC 4:1 (1:1)

Tore: 1:0 Wenger (15.), 1:1 (21.), 2:1 Bross (30.), 3:1/4:1 Villamil Novoa (39./46.).



Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 8. Juli 2014 )